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„Images of broken lights which dance
around me like a million suns, they call me
on and on across the universe.“
(Aus: „Across the Universe“ — John Lennon,
englischer Pop-Künstler, 1940-1980)
 
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Musikrezensionen

NASA Voyager Recordings:
Symphonies of the Planets

Laserlight Records 12 123/Delta Music Inc., 1990

Alle Zeichnungen auf dieser Seite nach original NASA-Fotos. © frank 2004.

 
Foto: Jupiter
Abb.: Jupiter
Seit ihrem Start 1977 haben die beiden Raumsonden der NASA, „Voyager I“ und „Voyager II“ unser Sonnensystem durchquert und dabei eine Fülle wertvoller dokumentarischer Zeugnisse ihrer Reise zur Erde zurückgefunkt.

Auf ihrem Weg vorbei an Jupiter und seinem Mond Io (1979), Saturn und seinen Ringen (1981), an Uranus (1986) sowie Neptun und Mond Miranda (1989)

entstanden sensationelle Fotos und ... Tonaufnahmen: beide Sonden haben mittels Magnetometern, Plasma-Detektoren und Radiowellen-Empfängern die Interaktion der Magnetfelder der Himmelskörper mit dem Sonnenwind belauscht und die Vibrationen der elektromagnetischen Felder der Planeten selbst sowie die des Weltalls aufgenommen.

 
Foto: Uranus
Abb.: Uranus-Sichel
Da das Vakuum des Alls keine hörbaren Klänge transportiert (Klang existiert als elektronische Vibration), wurden diese Aufnahmen mehrfach oktaviert, um die Frequenzen in für das menschliche Ohr wahrnehmbare Töne umzuwandeln. Die Ergebnisse veröffentlichte die NASA als Satz von fünf CDs mit insgesamt elf meist etwa halbstündigen Audio-Titeln. Abgesehen von der Frequenzmodulation werden die Voyager-Aufnahmen darauf völlig unverfremdet wiedergegeben.
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Das Resultat sind im besten Wortsinne sphärische Klänge, die eine außerordentlich majestätische Ruhe ausstrahlen. Sehr geheimnisvoll, betörend, unheimlich. Ein Teil der davon ausgehenden Faszination besteht darin, daß es sich nicht um Musik im Sinne von durch menschliche Absicht geleitete Komposition handelt, sondern daß diese Frequenzen „einfach da sind“ und im Solarsystem kontinuierlich erzeugt werden,

so auch in genau diesem Moment.

Foto: Neptun
Abb.: Neptun
Die „Symphonien der Planeten“ sind allerbestens geeignet als Begleit- oder Hintergrundmusik für Meditation, Phasen der Kontemplation oder einfach für Konzentration und Fokussierung, wie sie auch bei einigen BDSM-Praktiken — zum Beispiel bei Erlebnissen mit Langzeit-Bondage — erwünscht sein können.

Die Original-CDs sind neu zur Zeit leider nur sehr schwer zu finden. Gebrauchte Sets sind ab etwa 80,- € erhältlich.

 eMail an den Autor.
 

 
Weiterführende Links:

•Website mit Hörproben und Online-Shop mit „Voyager“-CDs (engl.)
•CD-Rezension aus dem „Albertan Composer“, Kanada 1996 (engl.)
•„Voyager“-Seiten der NASA (engl.)

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Zuletzt geändert am 21. August 2005.
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