SMash — die SM-Gruppe in Frankfurt am Main
Über uns Aktivitäten Schwarzmalerei Links Kontakt
 
•Einleitung
•Essays: Überblick
•Filmkritiken: Überblick
•Buchkritiken: Überblick
•Musiktips: Überblick
•SMash-Drucksachen
•Fundsachen
 
Einfache Orientierung mit dem INHALTSVERZEICHNIS. Kontakt per E-MAIL.
 
Essays

Faszination Bondage
Teil 1: Gefühlswelten

Ein Essay in fünf Teilen von Thomas H.

DRUCKVERSION (Alle fünf Teile mit schwarzem Text auf weißem Grund)


Foto: Bondage-Szene
© H-Nu 2000
Faszinierend daran, zu fesseln oder gefesselt zu werden, ist die Reinheit, in der Vertrauen und Verantwortung sich darin begegnen (können). Wenn die Personen, ihr Vorverständnis und die Situation stimmen, dann kann beim Fesseln eine intime Intensität von einer sonst kaum erreichten Dichte entstehen. Es gibt so viele Stile und Spiele von Bondage, wie es Küsse oder Tänze gibt. Nicht alle passen zu allen, aber die, die passen, faszinieren, wenn sie gut „getanzt“ werden.

Bondage kann Halt verschaffen oder Ruhe geben, Schönheit hervorkehren oder Verfügbarkeit; Hingabe befördern oder Trost ermöglichen. Bondage kann Kunst sein oder Spaß oder beides.

 
Bondage erzeugt Empfindungen und kann Emotionen verstärken oder ihnen durch einen Rahmen erst einen Raum geben. Wo z.B. erst Verzweiflung Trost ermöglicht, kann Bondage die Brücke bauen (langsames Losmachen gehört auch noch mit zur Session!).

•Zurück zum Seitenanfang

 
Bondage ist ein „Behandlungsspiel“, so wie Massage oder eine Kommunikationsübung. Es gibt „machen“ und „mitmachen“ und nicht einfach: entweder aktiv oder passiv sein. Wichtiger als wie es aussieht ist, wie es sich anfühlt; Ausnahmen: Fotosessions oder Autovoyeurismus (d.h., sich im Spiegel toll spiegeln zu wollen, ist natürlich auch o.k. ... ).

Bondage kann still oder schrill sein, grausam, grell oder gemütlich. Es kann sein, wie immer Menschen sein möchten, wenn es ihnen (mit Hilfe eines zweiten) besser gehen soll (Ausnahmen: Autoerotik und Exhibitionismus).

Foto: Halsband und Leine
© frank 2002
 
Bondage braucht die Bereitschaft, empfinden zu wollen, was bereitet werden soll, oder die Bereitschaft, empfinden zu müssen, was bereitet werden soll. Wie in jedem Spiel gibt es Regeln, damit man sich auf die Ausgelassenheiten, die einem zu genießen gelüstet, auch einlassen kann, ohne Schaden zu nehmen oder anzurichten.

Weiter zum 2. Teil: Wie sexuell ist Bondage?

•Zurück zum Seitenanfang

 


Über uns | Aktivitäten | Schwarzmalerei | Links | Kontakt

URL dieser Seite: http://www.sm-ffm.de/schwarzessay-bondage01.htm
Zuletzt geändert am 17. Februar 2005.
Copyright © 2001-2005 SMash Frankfurt. Alle Rechte vorbehalten.