SMash — die SM-Gruppe in Frankfurt am Main
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„Mache dir deine eigenen Götter
und unterlasse es, dich mit einer
schnöden Religion zu beflecken.“
(Epikur, griech. Philosoph, 341-270 v. Chr.)

 
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Die SMash-Aktiven
 
Wolfgang oder „Odin“, Herr und Krieger
 
Portraitfoto WolfgangIch bin mit meinem Weib seit zirka einem Jahr regelmäßig/unregelmäßig Mittwochs beim Stammtisch im „Bistro 111“. Nach langem Zögern und Überlegen gedenke ich, etwas für SMash zu schreiben. Der Gründe dafür gibt es viele, einer der wichtigsten ist mir, Interessenten, die mit dem „Normalen“ und sich selbst uneinig sind, eine kleine Hilfe zur Selbstentfaltung zu geben.

Da aller Anfang schwer und die Wahl der Worte nicht einfachfällt, falle ich nun für euch, in mein eigentliches Ich: Odin, oder Wolfgang, Herr und Krieger. In meinen sich wiederholenden Albträumen bin ich ein Angestellter in einem
komplexen High-Tech-Beruf; in meinem wahren Leben ein Krieger. Das Licht dieser Welt erblickte ich etwa 300-500 Jahre nach dem unter der Herrschaft des Herodes geborenen Nazarener. Meinen Namen bekam ich von meinem Vorbild, Odin. Odin, der selbst als Gott mit sich uneins, den Schicksalsfäden der Noren unterliegt.

Mein Lebensraum ist an der Grenze der römisch-germanischen Kultur angesiedelt und spiegelt sich auch in meiner Seele wieder. Wer jetzt fragt, was hat das alles mit SM zu tun, sollte sich noch ein Met gönnen, näher ans Feuer rücken und einfach weiterlesen. Wo war ich stehengeblieben? Bei meinen Träumen. Nichts ist da einfach. Regeln über Regeln. Die Gesellschaft paßt uns tagaus tagein an und eh man sich besinnt, ist man ein vollwertiges Mitglied. Morgens raus, arbeiten, Auto, Urlaub, Konsum, Karriere, Kinder, Skatclub, und die Jahre vergehen.

Wenn man dann in seinen Träumen das erste Mal vor einem kleinen Zollbeamten an der Grenze steht, nervös und unsicher wird, sollte man wissen es ist Zeit, wachzuwerden. Hat man es nicht schon immer gespürt, da steckt doch mehr in einem, oder? Ich träume mittlerweile seltener und viel ruhiger. Wenn ich jetzt morgens anfange zu träumen, weiß ich immer noch genau, wer ich wirklich bin. Und all die Traumgestalten, bleich, mit und ohne Krawatte, erschrecken mich nicht mehr. Bin ich doch im wahren Leben ein Krieger, der weiß, daß seine Sklavin ihn, devot und in Sehnsucht, an seinem Lager erwartet. Lange war ich mir unsicher, ob ich alleine bin, aber ich sag’s euch, ich bin’s nicht. Outen ist nicht einfach, solang man noch in seiner Traumwelt gefangen ist. Werdet wach, stellt euch bei Sonnenaufgang in den Morgennebel und schaut nach Norden, halb Mensch halb Tier.

Laßt euch nicht einzwängen, es ist eurer Leben. Toleriert die anderen, aber laßt euch von ihnen nicht erzählen was gut für euch ist. Das müßt ihr schon selber wissen. Kommt einfach mal vorbei, und wenn ihr einen ansehnlichen, großen, etwas eigenen Krieger erblickt, stoßt mit ihm auf die Götter von Asgard an. Falls ihr weiblich seid und nicht wehrhaft, seid gewarnt Holde, ein Krieger ist immer ein Krieger und die Nächte des Winters sind kalt und lang.

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Zuletzt geändert am 09. Februar 2005.
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